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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Startseite: Lebensraumschutz > Dünen und Sandmagerrasen > Klatenberge

Die Klatenberge

Die Klatenberge sind Teil des Dünenzuges entlang der Ems. Die einst unbewaldete Binnendüne hob sich über Jahrhunderte deutlich aus der umgebenden flachen Heidelandschaft ab. Mittlerweile verdecken aber Kiefernforste den Blick auf den Lustenberg, der höchsten Erhebung, und verbergen die letzte im Kreis Warendorf verbliebene Wacholderheide. Diese im Vergleich zur Lüneburger Heide eher bescheidene Heidelandschaft ist als kulturhistorisches Zeugnis und Lebensraum seltener Arten von großer regionaler Bedeutung.



Im Zusammenhang mit der REGIONALEN 2004 und im Rahmen der Umsetzung des Landschaftsplanes wurde das "Landschaftsfenster Wacholderheide" ein stückweit geöffnet und der kleine Heiderest durch Rodung einer bisher 3 ha großen Fläche deutlich erweitert. Als einziger Erfolg versprechender Weg zur Entwicklung einer Heide- und Sandtrockenrasenvegetation war das Abschieben des humosen und nährstoffreichen Oberbodens zwingend erforderlich. Was als radikaler Eingriff in den Naturhaushalt anmutet, ist letztlich eine auf größerer Fläche umgesetzte Nachahmung des historischen "Plaggen-Stechens". Bereits nach einem Jahr kann beobachtet werden wie sich - zwar noch zögerlich - Heidekeimlinge und seltene Trockenrasenbewohner auf den Sandflächen eingefunden haben.


Die letzte "Wacholderheide" im Kreis Warendorf.

Kleine Verschnaufpause bei einem Pflegeeinsatz.

 


Große Probleme bereitet indes das starke Auftreten von Brombeeren als Folge der durch Lufteinträge verursachten Eutrophierung des Bodens. Mit ehrenamtlichen Einsätzen und einer Heidschnucken-Beweidung rückt der NABU dem Aufwuchs zu Leibe. Das Naturschutzziel ist eine Fortführung der Kiefernforstumwandlungsmaßnahmen: denn nur so ist Platz genug für das angestrebte Mosaik aus Heide, Trockenrasen in den verschiedensten Ausbildungen und offenen Sandflächen als Voraussetzung für eine große Artenvielfalt. Denn nur eine ausreichend große offene Fläche gewährleistet, dass der Wind den Sand in Bewegung hält, was zur Entwicklung von Sandtrockenrasen mit äußerst seltenen Artengemeinschaften erforderlich ist und den Dünenlebensraum so einzigartig macht.







 

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