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Startseite: Lebensraumschutz > Artenreiche Feldflur in Münster

Das Acker-Stiefmütterchen

Alte Tanten mit Landebahn



Stiefmütterchen kennt jeder als anspruchslose Zierpflanze für den Blumentopf oder Garten – aber auch in unseren Äckern versteckt sich eine unscheinbare Schwester der Allerweltsblume. Das Acker-Stiefmütterchen mit seinen kleinen blassgelben, kaum einen Zentimeter großen Blüten ist erst bei näherem Hinsehen als Verwandte auszumachen. Botanisch gehören die Stiefmütterchen zu den Veilchen, von denen sie sich durch die beiden nach oben geschlagenen seitlichen Blütenblätter unterscheidet. Die Form der Blüte erinnert damit an altmodische Hauben und hat den Pflanzen ihren Namen gegeben.

Bei näherem Hinsehen fallen schwarze Linien auf, die in das Innere der Blüte weisen. Die Linien dienen tatsächlich als Wegweiser für blütenbesuchende Insekten, um ihnen den Weg zum Nektar und ihrer eigentlichen Aufgabe – die Bestäubung – zu zeigen. Dabei werden sie von einem gelben Fleck unterstützt, der Insekten zusätzlich anzieht. Solche Leitlinien gibt es bei vielen heimischen Wildkräutern, doch sind sie oft für das menschliche Auge unsichtbar nur unter ultraviolettem Licht sichtbar.

Das Acker-Stiefmütterchen ist noch recht häufig und hält sich tapfer auch in intensiv bewirtschafteten Ackerflächen. So wird man die Art sicher finden – wenn man die unscheinbare Schwester der Gartenpflanze denn entdeckt.



Deutlich sind die schwarzen Leitlinien zu erkennen beim Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis; Foto: Petra Berndt)







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