Der Laubfrosch ist nicht nur ein erhaltenswerter Teil unseres Naturerbes. Auch in unsere Kultur hat er Eingang gefunden, ließen sich doch Dichter und Denker von ihm inspirieren. So hinterließ er seine Spuren in den Märchen der Gebrüder Grimm, den Versen der Heimatdichter Augustin Wibbelt und Annette von Droste Hülshoff bis hin zu Herrmann Löns.
Ist uns die Fähigkeit, die Vielfalt der Landschaft mit ihren Lebewesen als Teil unserer Kultur zu begreifen, heute abhanden gekommen?
| Dat Pöggsken Pöggsken sitt in'n Sunnenschien, O, wat is dat Pöggsken fien Met de gröne Bücks! Pöggsken denkt an nicks. Kümp de witte Gausemann, Hät so raude Stiewweln an, Mäck en graut Gesnater, Hu, wat fix Springt dat Pöggsken met de Bücks, Met de schöne gröne Bücks, Met de Bücks in't Water! Augustin Wibbelt (Originalton hören) |
|
| Wie vor alter Zeit Ein großer Teich war zugefroren, Die Fröschlein, in der Tiefe verloren, Durften nicht ferner quaken noch springen, Versprachen sich aber, im halben Traum, Fänden sie nur da oben Raum, Wie Nachtigallen wollten sie singen. Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz, Nun ruderten sie und landeten stolz, Und saßen am Ufer weit und breit, Und quakten wie vor alter Zeit. Johann Wolfgang von Goethe |
|
|
Die Feldmark Hermann Löns |
|
|
Verräterisch Karl Heinrich Waggerl |
|
|
Zitat aus „In unnütz toller Wut“ Marten `T Hart |
|
| Daumenschrauben Es ist nicht genug, daß man verstehe, der Natur Daumenschrauben anzulegen; man muß die auch verstehen können, wenn sie aussagt. Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860) |
|
