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"Wilde" Pferde und Rinder in der Davert
Erneut großes Interesse an Weideführung in der Emmerbachaue
"Die Kinder nach oben auf den Aussichtsturm, die Großen bleiben unten bei mir!" Souverän dirigiert Exkursionsleiter Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland die Menschenmenge am Weidezaun. Erneut waren deutlich mehr als 100 Interessierte zu einer öffentlichen Führung in der Emmerbachaue erschienen, um die Neubürger in der Davert zu begrüßen und alles Wissenswerte rund um das Beweidungsprojekt mit "wilden" Konik-Pferden und "auerochs-ähnlichen" Heckrindern und den Naturschutz in der Davert zu erfahren.
Im Rahmen des zweistündigen Spazierganges entlang des ausgeschilderten Lehrpfades stellte der Diplom-Biologe das Projekt und die typischen Pflanzen- und Tierarten dieses Gebietes im Herzen des Naturschutzgebietes Davert vor. So lernten die Teilnehmer nicht nur leckere Pflanzen wie die Knoblauchsrauke kennen, sondern staunten auch über die Nilgans oder die seltenen Libellenarten am Emmerbach.
Seit Beginn dieses Jahres leben Konik-Pferde und Heckrinder in der Davert nördlich von Davensberg. Die ihren wilden Vorfahren sehr ähnlichen Tiere sollen dort in der Emmerbachaue für eine hohe Artenvielfalt sorgen.
... ein grünes T-Shirt ist nach der Exkursion auf dem Wanderparkplatz liegen geblieben und kann auf Haus Heidhorn abgeholt werden

Kaum noch zu erkennen, doch jederzeit mit Überblick: Dr. Thomas Hövelmann (kariertes Hemd in der Mitte), Bild: Dr. Irmtraud Papke
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