Eisvogel, Sandtrockenrasen und NABU-Brot
Radtour mit dem Umweltausschuss der Stadt Münster
|
Trotz großer Hitze und WM-Viertelfinale hatten ca. ein Dutzend Mitglieder des Ausschusses für Umwelt- und Bauwesen der Stadt Münster (AUB) und der Verwaltung an einer Fahrrad-Tour teilgenommen, zu der die NABU-Station am Freitag, den 2. Juli, eingeladen hatte. Entlang der landschaftlich schönen Strecke, die zum Glück überwiegend durch schattigen Wald verlief, wurden verschiedene Projekte der NABU-Naturschutzstation Münsterland und des NABU Münster vorgestellt, die von der Stadt Münster gefördert werden.
Am Startpunkt der Tour, dem Landgasthof Pleistermühle, lobte dessen Inhaberin Gabriele Cronrath die gute Zusammenarbeit mit dem NABU, zum Beispiel bei der NaturGenussRoute und dem Auerochsen-Wochenende. Weitere Stationen waren eine Eisvogel-Brutwand an der Werse, die Sandtrockenrasen an der Umgehungsbahn, der Lehrpfad in der Hohen Ward und die Patenschafts-Streuobstwiese in Gremmendorf, wo Projektleiterin Karin Rietman mit Apfelschorle eine willkommene Erfrischung anbot, die die passende Überleitung zum von ihr vorgestellten Streuobstwiesenprojekt bildete.
Am Endpunkt der Fahrt, Haus Heidhorn in Hiltrup, begrüßte Dr. Gerd Bülter - Vorsitzender des Trägervereins der NABU-Naturschutzstation Münsterland - die Teilnehmer und erläuterte verschiedene Projekte auf Haus Heidhorn, unter anderem "Lebensraum Natur" zur Arbeit mit Demenz-erkrankten Menschen. Abschließend fand die Veranstaltung einen gemütlichen Ausklang bei Grillwürsten von NABU-eigenen Heckrindern, NABU-Brot aus dem "Projekt Artenreiche Feldflur in Münster" und natürlich Streuobstwiesen-Apfelsaft. Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Jörn Möltgen, lobte das Engagement des NABU in Münster und betonte ausdrücklich dessen Bedeutung für das Gemeinwohl.
|