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Startseite: Presse

Abstimmung Sag mir wo die Blumen sind

Sieger stehen fest

Der große NABU-Fotowettbewerb zum Schutz unserer Wildblumen ist beendet. In einer Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de wurden aus zehn Vorschlägen die drei Sieger ermittelt.

Ein schweres Stück Arbeit lag hinter Dr. Thomas Hövelmann, Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss Botanik und Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Münsterland, als er der Jury des Fotowettbewerbs „Sag mir, wo die Blumen sind“ aus Katja Ebstein, NABU-Präsident Olaf Tschimpke, Naturfotograf Manfred Delpho und WALA-Einkaufsleiter Ralf Kunert 50 Bilder vorlegte. Das Interesse war nämlich mit mehr als 1.000 Teilnehmern und insgesamt fast 4.000 Bildern überwältigend gewesen.
„Die Durchsicht aller Einsendungen und die Vorauswahl für die Jury war schon ein Stück Arbeit, angesichts der vielen tollen Bilder aber auch eine große Freude“, so Thomas Hövelmann vom NABU-Bundesfachausschuss Botanik. Eine große Überraschung sei vor allem die Motivation der überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer gewesen. „Den meisten ging es in erster Linie um den Naturschutz und die Unterstützung der Arbeit des NABU. Fast niemand fragte nach Preisen oder Siegchancen“, sagte Hövelmann.
Nun hatte die Öffentlichkeit das letzte Wort: mit einer Online-Abstimmung konnten aus zehn von der Jury ausgewählten Bildern drei Preisträger ausgewählt werden. Die Sieger wurden bereits benachrichtigt und die Preise übergeben.

Mit dem Wettbewerb will der NABU auf den Artenschwund wildwachsender Pflanzen auf unseren landwirtschaftlichen Nutzflächen hinweisen. Viele Pflanzenarten, die früher überall häufig waren und allgemein bekannt sind wie Kornblume, Klatschmohn und Margerite, sind heute kaum noch auf Äckern und Wiesen zu finden. Das hat weitreichende Folgen, denn mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel aus unserer Kulturlandschaft. Auch die NABU-Naturschutzstation Münsterland setzt sich dafür ein, den Artenrückgang zu stoppen und die Vielfalt unserer Wildblumen zu erhalten, zum Beispiel im Projekt "Artenreiche Feldflur in Münster" oder mit der Pflege von artenreichen Säumen.
www.sagmirwodieblumensind.de.







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