Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
NSG-Betreuung
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
NaturGenussRoute
Umweltbildung
NABU-Regionalstelle
Naturbeobachtungen
Naturschutz in der Stadt
Presse
Pressearchiv
Pressearchiv 2010
Pressearchiv 2009
Pressearchiv 2008
Pressearchiv 2007
Pressearchiv 2006
Pressearchiv 2005
Pressearchiv 2004
Pressearchiv 2003
Pressearchiv 2002
Pressearchiv 2001
Pressearchiv 2000
Pressearchiv 1999
Pressearchiv 1998
Pressearchiv 1997
Meldungen der NABU-Naturschutzstation
Kontakt
Aktiv werden
Unsere Partner
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

Startseite: Presse

 Fliegende Edelsteine gesucht

 Nach dem harten Winter erholen sich die Bestände des Eisvogels langsam wieder

Inzwischen wieder häufiger anzutreffen. Foto J. O. Kriegs

  Seit 2005 führt die NABU-Naturschutzstation Münsterland in Münster ein Projekt zum Schutz des Eisvogels durch und möchte Sie hierbei um ihre Mithilfe bitten.

  Die Population des Eisvogels im Bereich von Ems, Bever, Werse und Angel zählt zu den bedeutendsten des Münsterlandes, vielleicht sogar von ganz NRW. In den Jahren 2007 und 2008, ohne besonders harte Winter konnten die Bestände auf über 30 Paare anwachsen.

  Nach dem frostigen Winter dann der Bestandseinbruch: Im Münsterland mußten die Eisvögel Verluste von etwa 60-70 % hinnehmen, sodass in diesem Jahr nur wenige Paare in Münster gebrütet haben.

 Und das ausgerechnet in dem Jahr, in dem der NABU den Eisvogel zum Vogel des Jahres gewählt hat.
Eine Situation, wie man sie nicht besser hätte inszenieren können:
  Ein hoch reproduktiver Vogel, der solch harte Bestandseinbrüche am ehesten ausgleichen kann, wenn er optimale Lebensräume an dynamischen Fließgewässern, mit ausreichend Fischen, grabbaren Steilwänden und Ansitzwarten vorfindet. Denn nur hier kann er im Sommerhalbjahr bis zu vier mal brüten und so pro Paar über 20 Jungvögel großziehen. 

 In Münster trifft man daher allmählich wieder häufiger - auch fern ab von geeigneten Gewässerabschnitten - auf Eisvögel. Meist sind es Jungvögel, die von ihren Alten aus dem Revier vertrieben wurden und nun Andernorts nach Nahrung suchen. Es kann aber auch sein, dass Sie an geeigneten Gewässerabschnitten auch jetzt noch vorbeifliegende Tiere mit Fischen im Schnabel sehen. Die mit dem Kopf in Flugrichtung transportierten Fische werden an die Jungen verfüttert.

 Gerade solche Fütterungsflüge sollten Sie sensibilisieren. Fütternde Vögel und ihre Bruten in der Steilwand reagieren empfindlich auf Störungen. Ein wenig Rücksicht während der Brutzeit hilft diesem bezaubernden Vogel individuenstark in den nächsten Winter zu gehen und stabile Bestände zu halten. Ein Abstand von 150 Metern zu den Brutwänden sollte bereits reichen um den Eisvögeln ihre nötige Ruhe zu gewährleisten.

Brutwand in Wurzelteller einer umgestürzten Pappel

 Für den Bau der Bruthöhlen werden senkrechte Abbruchkanten, die meist eine Mindesthöhe von 1m aufweisen genutzt. Die perfekten Bedingungen hierfür erfüllen Steilufer oder Prallhänge dynamischer oder zumindest in Teilen unbefestigter Gewässer. Gerne werden auch senkrecht stehende Wurzelteller umgefallener Bäume zum nisten genutzt.
  Bevorzugt werden Brutplätze, die nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Nicht immer ist eine solche Bruthöhle auf Anhieb zu erkennen. Die Anwesenheit von Eisvögeln deutet aber häufig auf Brutplätze in der Nähe hin.

 Sollten Sie zufällig eine Bruthöhle oder eine gut geeignete Brutstelle gefunden haben, bitten wir Sie uns diese mit möglichst genauer Ortsangabe zu melden. Sichtbeobachtungen von Eisvögeln sind bei uns aber auch heiss begehrt, da sie uns helfen, einen Überblick über die den etwaigen Bruterfolg in diesem Jahr zu bekommen.







Suche 

Machen Sie mit !

Melden Sie uns Ihre...



Nach oben...