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Beispiele für Erfolge im Laubfroschschutz

Exemplarisch möchten wir nachfolgend vorstellen, wie erfolgreich Laubfroschschutz sein kann. Gute Kenntnisse der Ökologie der Art, langjährige Erfahrungen und viel Kreativität bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen legen die Grundlage dafür. Eine regelmäßige Überprüfung der Bestandsentwicklung in Verbindung mit der Korrektur von Fehlentwicklungen gehören optimalerweise ebenfalls zu den Erfolgsgaranten.

Mit einer Abfischaktion fing alles an. Foto: A. Geiger

Verbreitungsdaten als Grundlage des Konzeptes
beim NABU Coesfeld

Die Gewinnung wissenschaftlicher Daten zur Verbreitung des Laubfrosches im Kreis Coesfeld ist eine lange gepflegte Grundlage bei den geistigen Vätern des Laubfroschschutzes in Nordrhein-Westfalen.

Bereits seit 1983 ging Elmar Meier mit seinen Mitstreitern auf die nächtliche Suche nach den damals letzten Vorkommen im Kreis Coesfeld und sie mussten mit ansehen, wie die Bestände zusammenschmolzen.

Rasch wurden sie zum Beispiel in Form einer Abfischungsaktion tätig, um das Schlimmste zu verhindern. Der Bestand war als Folge von Fischbesatz durch gedankenlose Nachbarjungen auf nur noch drei Tiere zurückgegangen.

Doch die Schutzmaßnahme kam ge-rade noch rechtzeitig und diese Po-pulation erholte sich binnen weniger Jahre auf etwa 100 rufende Tiere.

Der Erfolg war Ansporn auch an weiteren Stellen Pflegemaßnahmen durchzuführen und neue Gewässer anzulegen. Ein Laubfroschschutzprojekt war geboren und gewann an Fahrt.

Neugierig, ob die Schutzmaßnahmen auch anschlugen, führten die NABU-Aktiven regelmäßig Zählungen durch und konnten damit ihren Erfolg dokumentieren und die selbstgesetzten Ziele sowie Maßnahmen nachjustieren. 












 Erst die Suche nach Kaulquappen oder frisch metamorphorisierten Jungfröschen liefert die Gewissheit, ob ein Gewässer ein Vermehrungsstandort für den Laubfrosch ist.

Die Vorstellung weiterer Positivbeispiele mit ihren Erfolgen folgt.
Laubfroschverbreitung 1987

Laubfroschverbreitung 1993
Laubfroschverbreitung 2006