Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
NaturGenussRoute
Die Projektidee
Die Route
Rund um die NaturGenussRoute
Naturgebiete
Naturgebiete Nord
Naturgebiete Süd
Buchbare Programme
Umweltbildung
NABU-Regionalstelle
Naturbeobachtungen
Naturschutz in der Stadt
Presse
Pressearchiv
Mitglied werden
Aktiv sein
Kontakt
Unsere Partner
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: NaturGenussRoute > Naturgebiete

Alter Wald mit geheimnisvollem Leben

Der Wolbecker Tiergarten liegt südöstlich von Wolbeck und bildet einen großen Laubwaldkomplex. Hier gibt es naturnahe Flecken, die reges Leben beherbergen.


Das 300 ha große Naturschutz- und FFH-Gebiet Wolbecker Tiergarten zählt mit mindestens 800 Jahren ununterbrochener Bewaldung zu den ältesten Waldgebieten des Münsterlandes. Lange Zeit war der Wald ausschließlich den Fürstbischöfen von Münster zur Jagd und zur Erholung vorbehalten. Heute zählt der Wolbecker Tiergarten zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Stadt Münster.

Ein Teil der naturnahen Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder ist als „Naturwaldzelle“ ausgewiesen, d.h. der Wald bleibt ohne Nutzung sich selbst überlassen, Alt- und Totholz nehmen zu und umgestürzte Bäume dürfen einfach liegen bleiben: So entsteht ein Stück Urwald von morgen – beindruckend für den Besucher und lehrreich für die ökologische Forschung. Bereits heute zeichnet sich der Wolbecker Tiergarten durch eine große Vielfalt von Insekten-, Vogel- und Fledermausarten aus. Im Frühjahr schallen die Rufe von Bunt-, Schwarz- und des seltenen Mittelspechts durch den Wald. Unscheinbarer sind dagegen die verschiedenen Fledermausarten, die sich erst in der Abenddämmerung auf Nahrungssuche begeben.

Bekannt ist der Wolbecker Tiergarten für eine der wenigen Flachlandpopulationen des Feuersalamanders im Münsterland. Nur durch die kontinuierliche Bewaldung konnte die Art hier – im Gegensatz zu heute viel größeren, aber noch recht jungen Waldgebieten – überleben. Ein Abendspaziergang in einer feucht-warmen Frühjahrsnacht wird meist auch mit einer Begegnung dieses außergewöhnlichen Lurchs belohnt. Nördlich des Waldes verläuft die abwechselungsreiche Angelaue mit Feuchtwiesen und verschiedenen Gewässerbiotopen an. Lautstark macht sich hier im Mai der Laubfrosch bemerkbar und mit etwas Geduld ist von der Angelbrücke aus der „fliegende Diamant“, der Eisvogel, zu beobachten, der in Steilufern des Baches brütet.

 

    

 
Erlebniswelten

Eine Fahrt auf Fürstbischöflichen Wegen: 1740 ließ der totalitäre Fürstbischof Clemens August I von Bayern- der Bischof von Münster und Paderborn sowie Kurfürst und Erzbischof von Köln, Bischof von Osnabrück und Hildesheim war- im Tiergarten die breiten und systematisch angelegten Wege fertigen. Diese sind heute immer noch vorhanden und eignen sich hervorragend für eine Spazierfahrt durch den Tiergarten oder einen Spaziergang. Die Pflanzen und der Lichteinfall im Wald sorgen zu jeder Jahreszeit für einen erholsamen Aufenthalt im Tiergarten. Mit etwas Glück lässt sich auch ein Reh oder ein Eichhörnchen oder sogar ein Feuersalamander entdecken. Mit Sicherheit aber sorgen die Rufe der Spechte für ein wahres Walderlebnis. Entlang der Angel lassen sich zur Sommerzeit die Eisvögel blicken, die oft nur als blinkend-blitzender Pfeil entlang des Wasserlaufes wahrgenommen werden können.

 

 

   

 

 

 







Suche 

Spenden Sie für den Schutz unseres Naturerbes !

Die Bewahrung der...



Weidetier-Patenschaften

Die Einrichtung von...



EmsaktionärIn werden !

Ab Spenden in der Höhe...



Treten Sie ein für Mensch und Natur!

Werden Sie...



Nach oben...