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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: NaturGenussRoute > Naturgebiete

NSG Bockholter Berge

Das 60 ha große NSG Bockholter Berge bei Greven-Gimbte umfasst einen nördlich der Ems gelegenen Dünenkomplex aus mächtigen Sandablagerungen des benachbarten Flusses. Das Naturschutzgebiet ist gleichzeitig Bestandteil des Natura 2000-Netzes. Ausschlaggebend hierfür sind Reste der durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützten Habitate „Sandheiden auf Binnendünen“, „Sandtrockenrasen auf Binnendünen“ sowie „Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden“. Diese beeindruckenden Lebensräume beherbergen vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel Sandlaufkäfer.

Noch bis 1850 waren die Bockholter Berge ein offenes Heide- und Flugsandgebiet. Aber bereits 50 Jahre später war ein Großteil der Binnendüne aufgeforstet und auch die letzten Heidereste des Gebietes drohen heute zu verschwinden. Dieses wäre nicht nur für den Naturschutz, sondern auch aus kulturhistorischen Gründen ein großer Verlust.

Um dieses zu verhindern finden im Rahmen des Ziel 2-Förderprogramms umfangreiche Arbeiten zum Erhalt und zur Erweiterung der Heideflächen statt. Die bestehenden Heideflächen werden vergrößert, entbuscht und entwaldet. Um eine Ausbreitung unerwünschter Arten wie Brombeere zu vermeiden wird der humose Oberboden abgetragen, denn nur auf reinem Sand sind die hochspezialisierten Hungerkünstler der Heiden und Sandmagerrasen konkurrenzfähig.
Zu den typischen Bewohnern der Heiden und Sandmagerrasen zählen Wildbienen und wärmeliebende Heuschrecken. Bei genauem Hinhören kann man an sonnigen Waldrändern das feine Zirpen der seltenen Waldgrille vernehmen.

Auf ausgewiesen Wanderwegen lässt sich das Naturschutzebiet in seiner ganzen Vielalt entdecken. Ein besonderes Erlebnis ist eine Wanderung zur Heideblüte im Spätsommer oder wenn die Schafe der NABU-Naturschutzstation im Gebiet verweilen (Ankündigung in der Lokalpresse).
Bei der Orientierung im Gebiet und der Suche nach den Pflanzen und Tieren Natura 2000-Gebietes helfen in Zukunft auch eine Infotafel und ein Naturerlebnispfad. Weitere spannende Anregungen zum Entdecken der Bockholter Berge werden für Sie entwickelt.

Ohne dauerhafte Pflege würden die offenen Heideflächen der Bockholter Berge jedoch schnell wieder verbuschen. Darum setzt der NABU auf die besten Heidepfleger: Bentheimer Landschafe, eine genügsame, an "schmale Kost" angepasste alte Haustierrasse, die heute vom Aussterben bedroht ist. Für diese vierbeinigen Landschaftspfleger wird im Zuge der Erweiterung der Heideflächen ein neuer Zaun erbaut.

Die Umsetzung der umfangreichen Erweiterungs- und Pflegemaßnahen für den Erhalt der Heiden und Sandmagerrasen in den Bockholter Bergen wird durch Fördermittel der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen kofinanziert. Doch das reicht nicht aus! Die NABU-Station muss einen Eigenanteil an der Umsetzung der Projekte tragen. Auch die Schafherde, die die Pflege der wertvollen Lebensräume übernimmt, muss dauerhaft finanziert werden. Dabei können Sie mithelfen! Werden Sie Förderer für Ihr Natura 2000-Gebiet oder übernehmen Sie eine Schafpatenschaft!

 

 

Keulenschrecke

 

 Heide

 

 Feuerfalter

 

 

 




 




 

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