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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
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Startseite: NaturGenussRoute > Naturgebiete

Hohe Ward

Aufgrund der geologischen Bedingungen und Nutzungsgeschichte ist
die Hohe Ward nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet sondern
auch ein sehr vielfältiger Naturraum, der sich zwischen Münster-Hiltrup,
Albersloh und Rinkerode erstreckt.




Als Teil des „Münsterländer Kiessandzuges“, der in der Saale-Eiszeit abgelagert wurde, liegt das Waldgebiet merklich höher als das Umland. Im trockenen, sandigen Kernbereich dominieren Kiefernwälder, die entstanden, als die ehemals ausgedehnte Heidelandschaft im 19. Jahrhundert aufgeforstet wurde. Zum Rande des Höhenzuges werden die Sandböden von feuchten Lehmböden abgelöst. Hier bestimmen Eichen-Hainbuchenwälder und heckenreiches Grünland das Landschafsbild.

In den letzten Jahren vollzieht sich ein starker Wandel der Waldgesellschaften: Aus Waldnaturschutzgründen und zum Schutz des Trinkwassers werden die monotonen Kiefernforste in natürliche Laubmischwälder umgebaut. Erheblich beschleunigt wurde dieser Prozess durch die Folgen des Orkans „Kyrill“, der im Januar 2007 breite Schneisen in den Nadelwald geschlagen hat. Die zahlreichen Windwurfflächen sind bereits zum größten Teil mit Buchen-Mischwäldern aufgeforstet.

Die gesamte Hohe Ward ist als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen, wobei der mächtige Kiessandrücken als natürlicher Reinigungsfilter wirkt. Der unbefestigte Sandweg mitten durch die Hohe Ward ist abschnittsweise nach langer Trockenheit nur noch schwer mit dem Rad befahrbar. Die Mühen werden aber durch die schönen Landschaftsbilder und viele Natursehenswürdigkeiten am Wegesrand belohnt. So führt der Weg vorbei an blühenden Magerwiesen, kleinen Heiderelikten und Sandtrockenrasen, die mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt zum Beobachten einladen. Spätestens bei den Heidflächen und Sandmagerrasen am Hiltruper See sollten Sie das Rad für einen kleinen Spaziergang stehen lassen.

Ein neuer, vom NABU, der Stadt Münster und weiteren Partnern entwickelter Naturlehrpfad, der am Parkplatz am Westrand der Hohen Ward beginnt, bietet Ihnen eine hervorragende Gelegenheit die Vielfalt des Gebietes zu entdecken.
 

Windwurf_Wurzelteller 

Wasserschutzgebietszeichen 

Dianthus 

Wasserturm




 

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