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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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Startseite: Presse

Kraniche überquerten in den vergangenen Wochen das Münsterland

NABU-Naturschutzstation Münsterland veröffentlicht auf ihrer Homepage Fotos und ein Video von vorüberziehenden Kranichtrupps

Kraniche faszinieren viele Menschen in aller Welt. In Schweden gelten sie als „Vögel des Glücks“, die im Frühjahr zusammen mit Wärme und Licht zurückkehren, in Japan haben sie ebenfalls das Image von Glücksboten. Dort werden Glückwünsche für Gesundheit und ein langes Leben mit papierenen Kranichen überbracht. Ihr Sommerquartier in der brandenburgischen Boddenlandschaft zieht in jedem Jahr viele neugierige Besucher an. Auch ihr Herbstzug nach Südeuropa bietet ein vielbeachtetes Naturschauspiel.

Stefan Grothus aus Tecklenburg und Thorsten Borghardt aus Warendorf haben dieses Naturschauspiel im November mit der Kamera festgehalten und die Aufnahmen der NABU-Naturschutzstation Münsterland zusammen mit ihren Kranichzug-Beobachtungen zugeschickt. Diese Fotos und ein Video zeigt die NABU-Naturschutzstation Münsterland jetzt auf ihrer Homepage in einer Fotogalerie. Die Aufnahmen stehen weiter unten auf dieser Seite.

Die Biologische Station des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) erhält immer noch Kranichzug-Sichtungen für ihre Erhebung. Beobachtungen von Kranichen, die ihr noch nicht gemeldet worden sind, nimmt sie weiterhin entgegen. Der Zwischenstand der Erhebung: Zwischen dem 10. November 2006 und dem 13. Dezember 2006 gingen telefonisch, per Mail, per Fax und schriftlich 321 Kranichzug-Beobachtungen von 194 Naturliebhabern aus dem ganzen Münsterland und darüber hinaus ein. Aus dem Kreis Borken wurden zwei Kranichschwärme gemeldet, aus dem Kreis Coesfeld 27, aus Münster 68, aus dem Kreis Steinfurt 137, aus dem Kreis Warendorf 82 und fünf aus dem Umland des Münsterlands. Die Größe der Kranichtrupps lag meistens bei 7 bis 200 Tieren und ging bis zu 5000 Vögeln.

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland will den Zug der Vögel über das Münsterland erfassen und die Vermutung prüfen, dass die sogenannte westliche Zugroute, die von den Brutgebieten in Mitteleuropa, Skandinavien, dem Baltikum, Finnland und Weißrussland zu den Winterquartieren in Südwestfrankreich, Südwestspanien und Nordafrika führt, von zunehmend mehr Kranichen beflogen wird. Dagegen ergaben sich auf der Zugroute von den Sommerquartieren in Finnland, dem Baltikum, Polen und Weißrussland über Ungarn nach Nordostafrika, der sogenannte Ostroute, bisher keine Auffälligkeiten. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland gibt die Daten an das Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf, das vom NABU, dem World Wildlife Found (WWF) und der Deutschen Lufthansa AG unterhalten wird, weiter.

Hier können Sie Ihre Kranichzug-Beobachtungen eintragen.

Fotos: Stefan Grothus

Video: Thorsten Borghardt




 




 

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