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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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48165 Münster

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Fax: 02501 - 9719438
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Startseite: Presse

NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf

Der sympathische Feldvogel wird immer seltener

Der NABU bittet um Kiebitzmeldungen! Um auf die gefährdete Art aufmerksam zu machen, ruft der NABU in diesem Jahr erstmals dazu auf, Kiebitzbeobachtungen zu melden. Bitte schicken Sie Ihre Beobachtungen, wenn möglich mit Zahl der Tiere und Ort der Beobachtung, an kiebitz@NABU-Station.de. Alternativ können Sichtungen auch über die Naturbeobachtungs-Webseiten Ornitho.de, NABU-naturgucker.de oder über http://goo.gl/QS0ETe (ohne Anmeldung) eingetragen werden. Auf einer Übersichtskarte wird so die Rückkehr des Frühlingsboten sichtbar gemacht.

Der Kiebitz war einst ein häufiger Brutvogel auf Wiesen, Weiden und Äckern in ganz Deutschland. Inzwischen steht der sympathische Wiesenvogel mit den markanten Schmuckfedern am Kopf nicht nur weit oben auf der Roten Liste Deutschlands, sondern auch auf der globalen Vorwarnliste bedrohter Vogelarten. Im Kreis Warendorf gibt es noch maximal 500 Paare, die vorwiegend auf Ackerflächen brüten. In Münster konnte durch Kartierungen der NABU-Station im letzten Jahr ein Bestand von 120 - 130 Brutpaaren ermittelt werden. Im Jahr 2003 waren es noch knapp 350 Paare.

Ab Februar kehren die meisten Kiebitze aus ihren Winterquartieren von Westeuropa nach Deutschland zurück. Im Flug fallen die Tiere vor allem durch ihre kontrastreiche schwarz-weiße Färbung sowie ihre typischen Balzrufe („ki-witt“) auf. Auf feuchtem und offenem Dauergrünland, auf Äckern, Brachen oder Überschwemmungsflächen beginnen sie zwischen März und Juni mit ihrer Brut. Dabei legen sie bis zu vier Eier in ein mit Gras ausgepolstertes Nest am Boden – doch immer häufiger brüten die Tiere ohne Erfolg. „Der Hauptgrund für den Rückgang des Kiebitzes liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft. Dadurch gibt es kaum noch geeignete Brutplätze und viele Gelege und Küken gehen verloren“, so Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut im NABU.

Um den bedrohten Wiesenvogel in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren, sucht der NABU derzeit gemeinsam mit Landwirten nach Lösungen. Dazu testen Bauern in insgesamt acht Projektregionen mögliche Maßnahmen auf überwiegend konventionell bewirtschafteten Äckern und Wiesen. Erste Erfolge gibt es bereits. Beim Kiebitzschutz wird die NABU-Naturschutzstation Münsterland vom Kreis Warendorf, der Stadt Münster, dem Bundesamt für Naturschutz und dem NABU-Bundesverband unterstützt.

Wenn in Bereichen mit Kiebitzvorkommen vorübergehend Brachflächen (z.B. an Nassstellen) stehen bleiben, kann dies den Bruterfolg deutlich erhöhen. Altvögel und Küken finden dort mehr Insekten und Rückzugsmöglichkeiten als auf den einheitlich strukturierten Ackerflächen. Auch viele andere Arten der Feldflur profitieren von dieser Maßnahme. Die Gelegemarkierung ist eine weitere Methode, die der NABU mit den Landwirten testet: So hat sich gezeigt, dass schon ein einfaches Umfahren der Nester die Verluste verringern kann – sofern die Nester rechtzeitig auf dem Boden entdeckt und auch die Küken geschützt werden.

Ein NABU-Faltblatt mit praktischen Tipps und Anregungen für Landwirte zum Kiebitz-Schutz finden Sie hier.

Hintergründe zum Projekt unter:

www.kiebitzschutz.de
www.biologischevielfalt.de




Der NABU bittet um Meldungen von Kiebitz-Beobachtungen (Foto: Theo Israel)




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