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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Startseite: Presse

Eine Handvoll in Ehren kann niemand verwehren

Sammeln von Bärlauch ist nicht verboten

In jedem zeitigen Frühjahr kommt es in unseren Wäldern zum Streit, wenn es um das Sammeln von Bärlauch geht: darf man das nun oder nicht? "Die Rechtslage dazu ist eindeutig", weiß Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland, "der Bärlauch ist keine geschützte Art und das Sammeln von Blättern für den eigenen Gebrauch daher gestattet." Es spricht also nichts dagegen, in geringen Mengen Blätter für den Salat, Kräuterquark oder Pesto zu sammeln. "Ich gehe selber jedes Jahr in den Bärlauch, um mir daraus ein leckeres Pesto zu machen", gesteht Hövelmann augenzwinkernd, "das ist Naturgenuss pur."

Der Bärlauch ist ein heimischer Verwandter von Zwiebel, Knoblauch und Porree und wächst bevorzugt in schattigen Wäldern auf Kalkböden. Im Münsterland ist er wegen seiner Ansprüche an den Standort nur zerstreut verbreitet, bildet aber gelegentlich große Bestände. Sein Inhaltsstoff Allicin sorgt für den charakteristischen Geruch und für die antibakterielle Wirkung, die ihn zu einer gesunden Frühjahrsspeise macht. Angeblich wird er auch gerne von Bären verspeist, die aus dem Winterschlaf erwachen - daher der Name. Je jünger die Blätter sind, desto intensiver und besser der Geschmack. Sobald die weißen Blütendolden erscheinen, sind die Blätter nicht mehr genießbar.

Gegen ein verantwortungsvolles Sammeln in maßvollen Mengen ist also nichts einzuwenden, solange man nicht ganze Bestände zerstört oder die Zwiebeln aus dem Boden zieht. Aber aufgepasst: nicht in Naturschutzgebieten sammeln, dort sind das Verlassen der Wege und das Abreißen von Pflanzen streng verboten. Außerdem gilt für den Bärlauch das Gleiche wie für Pilze: wer sich nicht auskennt, sollte die Finger davon lassen. Zu groß ist die Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden, gefährlichen Giftpflanzen wie Maiglöckchen oder Aronstab.







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