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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

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Startseite: Artenschutz > Kiebitz

 Kiebitze im Münsterland

 Ohne wirksame Maßnahmen 2030 wahrscheinlich weitestgehend ausgestorben

  Im Frühjahr sind in der freien Landschaft an immer weniger Stellen die auffälligen, namensgebenden „Kjiwitt“-Rufe unserer Kiebitze zu vernehmen. Das Aussehen ist unverwechselbar, aber nicht mehr jedem bekannt: mit ihrem weißen Bauch, dem metallisch lila-grün schillerndem Rücken und dem Federschopf sind die meist in kleinen Kolonien auftretenden Vögel eine auffällige Erscheinung, die sich aus geringer Entfernung bei ihren halsbrecherischen Flugmanövern beobachten lassen.
Eigentlich sind feuchte Wiesen und Weiden die bevorzugten Neststandorten des Kiebitzes. Doch diese Standorte extensiver Nutzung verschwinden zunehmend aus unserer Kulturlandschaft. Intensiv genutztes Grünland oder sogar Ackerflächen, die von brutbereiten Paaren als Ausweichmöglichkeit akzeptiert werden, bieten nur unzureichenden Ersatz: die zu hohe Vegetation nimmt den an offene Flächen angepassten Vögeln die Sicht, während zu frühes und zu häufiges Mähen die Gelege zerstört. Auch fehlt oft die zur Aufzucht der Jungen dringend benötigte nährstoffreiche Insektennahrung, die der Einsatz von Pestiziden aus den landwirtschaftlich genutzten Flächen verschwinden lässt.

Auch auf Ackerflächen kollidiert das Brutgeschäft häufig mit den Arbeitsschritten des Ackerbaus. Die ersten Gelege werden häufig schon vor der Bodenvorbereitung für die Maissaat, bis Mitte März angelegt. Mitte April sorgt die Maissaat dann für große Gelegeverluste.
Daher sind die Bestände vom Kiebitz in Münster zwischen 2003 und 2014 um 60 % eingebrochen. Ohne wirksame Schutzmaßnahmen muss man vom großflächigen Aussterben der hiesigen Kiebitzpopulation bis zum Jahr 2030 ausgehen.

Um eine Kompatibilität landwirtschaftlicher Flächennutzung mit Agrarvögeln, wie dem Kiebitz, zu erreichen, ist die NABU-Naturschutzstation Partner eines Projektes im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt.

Im Projekt sollen Methoden zum Schutz des Kiebitzes in „normalen“ Agrarlandschaften entwickelt und Vorschläge für deren Integration in Förderprogramme erarbeitet werden. 

Beispiele von Situationen auf Ackerflächen und mögliche Lösungen zu Problemen finden Sie unter "Maßnahmen".

 

Der NABU bittet um die Meldung von Kiebitz-Beobachtungen unter der Telefonnummer 02501/9719433 oder per E-Mail an kiebitz@nabu-station.de, möglichst mit Angaben zu Anzahl und Ort der beobachteten Tiere.

Die Karte zeigt die Ergebnisse der Erfassung in Münster im Jahr 2014 auf Minutenfeldbasis. Weiße Flächen: vom Kiebitz unbesiedelt. Rot zu grün = zunehmende Anzahl an Brutpaaren. 

klicken zum vergrößern

 Sie können Ihre Kiebitz-Beobachtungen gerne auch direkt auf dieser Seite eintragen, oder uns mit angehängtem Kartenausschnitt per Mail oder Post zuschicken.

Meldeformular für Kiebitz-Beobachtungen:

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