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Startseite: Artenschutz > Eisvogel > Vier Wände für den Eisvogel

Vier Wände für den Eisvogel

Sechs Studentinnen auf einer ganz besonderen Mission

"Hoffentlich nimmt der Eisvogel unsere selbst gebauten Brutcontainer auch an", so die Studentinnen der Fachhochschule Osnabrück. Zusammen mit Kristian Mantel von der NABU-Naturschutzstation Münsterland haben sie an den neuen Höhlen für den Eisvogel gebastelt. Einfache IBC-Container wurden hierfür verwendet und in einigen Schritten verwandelte sich der weiße Container in einen ganz passablen Brutcontainer. Da der Eisvogel sich unter normalen Umständen Neströhren in lehmige Uferabbrüche oder Wurzelteller gräbt mussten natürlich auch künstliche Brutröhren her. Diese wurden mit viel Erfindergeist und Geduld aus Holzbeton in selbstgebastelte Formen gestampft. Inzwischen steht der erste Container an seinem Einsatzort im botanischen Garten von Münster und hofft auf baldigen Bezug durch ein Eisvogelpaar. 

Ein zweiter Container ist für Spaziergänger gut sichtbar am Aasee aufgestellt worden. Von der Modersohnwegbrücke aus kann man das Geschehen an der künstlichen Steilwand gut verfolgen. Eine Hinweistafel soll die Aufmerksamkeit auf die Aktivitäten der brütenden Eisvögel lenken und damit Beobachtungsmöglichkeiten für den sonst nur schwer zu sehenden Vogel schaffen. Aber auch hier steht die Besiedlung noch aus.

In Münster werden die künstlichen Brutcontainer lediglich zur Schaffung von Eisvogelbeobachtungsmöglichkeiten eingesetzt. Der Schutz und die Entwicklung von natürlichen Brutmöglichkeiten an Gewässerufern steht ausdrücklich an erster Stelle. Die Gewässer in Münster bieten zumindest ausreichende Potentiale, um nach Renaturierungsmaßnahmen stabile Eisvogelpopulationen zu beherbergen. 







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