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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

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Startseite: Artenschutz > Eisvogel

Fliegende Edelsteine gesucht !

Artenschutzprojekt der NABU-Naturschutzstation in Münster: Mitarbeit erwünscht!

Foto: J. O. Kriegs

 Kaum jemand hat ihn schon einmal gesehen, aber jeder kennt ihn von Fotos oder aus Filmen. Seine Farbenpracht, seine außergewöhnliche Lebensweise und die gewisse Mystik, die ihn umgibt faszinieren immer wieder. Als Fischfresser ist er an Gewässer gebunden. Seine Brutplätze – Steilwände – finden sich vor allem an Fließgewässern. Die Begradigungen und Befestigung der Gewässer in der Vergangenheit haben ihm schwer zu schaffen gemacht. Mit der Verbesserung der Wasserqualität in den Fließgewässern und dem Anstieg der Fischbestände verbesserte sich seine Ernährungssituation grundlegend.

 Bleibt vielerorts das Problem der Brutplätze. Natürlicherweise entstehen geeignete frisch abgebrochene Steilwände durch die Dynamik der Fließgewässer. Sie wieder herzustellen und wo möglich zu fördern ist ein Ziel dieses Projektes.

 Wo wasserwirtschafltiche Rahmenbedingungen dynamische Vorgänge in den Fließgewässern weitestgehend verhindern, da optimieren wir in Handarbeit vorhandene Steilwandansätze und schaffen von Eisvögeln gerne angenommenen Ersatz. Diese kleinen Maßnahmen zur Verbesserung der Brutplatzsituation sind allerdings meist nur für kurze Zeit attraktiv.

 Wo die Dynamik des Wassers fehlt fallen Steilwände in sich zusammen, oder beginnen zuzuwachsen. Dann ist es wieder an der Zeit Hand anzulegen. Brütende Eisvögel an künstlichen, oder regelmäßig von Menschenhand nachgearbeiteten Nistplätzen können daher nicht über vorhandene Defizite an Fließgewässern hinwegtäuschen.

 Die Dynamik wieder zuzulassen muß daher oberstes Ziel beim Schutz der Eisvögel und ihrer Lebensräume sein. Nur wo Wasser die Möglichkeit bekommt Substrat zu bewegen und zu verlagern, entstehen abwechslungsreiche Fließgewässer mit vielfältigen Kleinstlebensräumen im Wasser und am Ufer. Hier entstehen ganz natürlich weitestgehend bewuchsfreie, annähernd lotrechte Steilwände, in denen unter anderem auch Eisvögel ihren Brutplatz finden.


 Der Lebensraum „Uferabbruch“ ist schließlich nicht nur für den Eisvogel von Bedeutung. Es gibt eine ganze Lebensgemeinschaft, die an diesen Biotoptyp gebunden ist. Hierzu gehören die Uferschwalbe, zahlreiche Wildbienen- und Grabwespenarten sowie diverse Käfer- und Spinnenspezies. 

 Das Artenschutzprojekt wird von der Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz unterstützt.

 

 Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, oder Sie den Eisvogel und seinen Lebensraum "live" erleben möchten:

 An der Wersebrücke an der Haskenau bei Münster-Gelmer lassen sich Eisvögel ohne zu stören beobachten.
Einfach auf der Holzbrücke die Landschaft genießen und warten. Die Eisvögel brüten jedes Jahr in einer der vielen Steilwände und sind während der Fütterung der Jungen den ganzen Tag über unterwegs. Auf diesen Fütterungsflügen unterfliegen sie auch regelmäßig die Brücke.
Viel Spaß bei der Beobachtung!

Lesen Sie weiter, wie Sie uns helfen können!

Mäandrierende Bever bei Haus Langen 
Federlibelle 
Uferabbruch 
Eingänge zu Nestgängen der Schornsteinwespe 
Schornsteinwespe beim Bau des Nestganges 

 







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