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Startseite: Artenschutz > Eisvogel > Bestand

 Bestandssituation in Münster

 Dynamisch wie sein Lebensraum

Uferabbruch an der Ems. Foto: K. Mantel

 Im Raum Münster hat der Eisvogel insbesondere in den naturnahen Abschnitten von Ems, Werse und Angel seinen heutigen Verbreitungsschwerpunkt. Für Münster war die Populationsgröße nicht genau bekannt. Schätzungen gingen von 10-30 Brutpaaren aus.
Starke jährliche Schwankungen werden dabei vor allem durch harte Winter mit lang anhaltendem Frost verursacht. Die Verlustraten können dann bis zu 90% betragen.
Diese enormen Verluste fängt der Eisvogel aber duch seine ziemlich hohe Reproduktivität wieder auf. Die Gelege bestehen in der Regel aus 7 Eiern. In Kombination mit bis zu vier Bruten im Jahr ergibt sich eine große Zahl an Nachkommen, die Verluste ausgleichen und geeignete Lebensräume neu erschließen können.

Bekannte Eisvogelbrutplätze in 2005

 Im Jahr 2005 wurden im Stadtgebiet von Münster 170 km Fliessgewässer auf potentielle und besetzte Brutplätze untersucht.

Als Ergebnis der Kartierung konnten mindestens 15 besetzte Eisvogelbrutreviere mit insgesamt 25 Brutwänden nachgewiesen werden.

  Hinzu kommen acht weitere Brutplätze, an denen alte, nicht mehr besetzte Eisvogelhöhlen entdeckt wurden. An 27 weiteren Stellen waren auch ohne weitere Maßnahmen bereits als Brutwand geeignete Steilwände vorhanden. Für mindestens 77 Standorte kam die Bewertung der Uferstrukturen zu dem Ergebnis, dass diese mit vergleichsweise geringem Aufwand durch Optimierungsmaßnahmen für Eisvögel als Brutplatz hergerichtet werden könnten.

 

bekannte Brutplätze im Jahr 2006 

 Im Jahr 2006 konnten trotz vollständiger Überprüfung der Brutgebiete und vergleichbarer Methodik nur 11 besetzte Reviere (bei 13 Brutwänden mit Brutröhren) nachgewiesen werden. Verglichen mit dem Vorjahr hatte sich die Anzahl der Brutpaare somit deutlich verringert. Hauptgrund hierfür war der für unsere Breiten doch recht strenge Winter 2005/06. Bekanntermaßen leiden gerade Eisvögel in harten Wintern unter zufrierenden Gewässern und Nahrungsknappheit. Durch ihre hohe Anzahl an Jungvögeln pro Brut und Bruten pro Jahr sind die Vögel jedoch speziell an diese witterungsabhängigen Bestandsschwankungen angepasst und können kältebedingte Verluste innerhalb kurzer Zeit wieder ausgleichen.

   

 Auf die Renaturierung von Fließgewässerabschnitten reagieren Eisvögel an sauberen, fischreichen Gewässern oft schon im Jahr der Maßnahmen mit Besiedlung. Durch Eigendynamik oder kleine Einzelmaßnahmen gesicherte oder neu entstandene Steilwände werden dann fast umgehend als Nistplatz genutzt.

Melden Sie uns bitte Beobachtungen von Eisvögeln oder Brutplätzen.







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