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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
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Praktikum 2.0 – Doppelt hält besser!

Katharina Wiegand berichtet erneut von ihren Erfahrungen bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland

Nach meinem letzten Praktikum im April 2019 habe ich gemerkt, dass ein Monat einfach nicht ausreicht, um all die Facetten der NABU-Naturschutzstation Münsterland kennen zu lernen. Deshalb habe ich kurzerhand beschlossen, in meinen Semesterferien hier erneut ein Praktikum zu machen, doppelt hält ja bekanntlich besser.

An meinem ersten Tag wurde ich sofort mit offenen Armen empfangen und konnte viele bekannte Gesichter wiedererkennen. Wie auch bei meinem letzten Praktikum war schnell klar, dass in den nächsten Wochen auf gar keinen Fall Langeweile aufkommen wird. Heute haben Amelie, die zurzeit auch Praktikantin an der Station ist, und ich eine Einführung in das neue QGis Programm bekommen. Das war super interessant und hilfreich zu gleich. Wir können nun Daten in Karten einladen und die Karten auch selbst erstellen. Diese Werkzeuge gehören eindeutig zum täglichen Brot eines Mitarbeiters im Naturschutz.

Wie ihr merkt, habe ich auch wieder vor, meinen Blog aufleben zu lassen, und werde die nächsten Wochen von meiner Arbeit hier berichten. Ihr könnt euch also auf neue Texte und Bilder freuen!

Unser Job als Krötentaxi

Zurzeit kann man auf vielen Straßen Amphibien wie Erdkröten oder Molche dabei beobachten, wie sie zu ihrem Laichgewässer wandern. Oft führen ihre Wege über stark befahrene Straßen. Damit sie auf diesem Weg nicht von den Autos überfahren werden, hat die NABU-Naturschutzstation Münsterland an verschiedenen Straßenrändern sogenannte Amphibienzäune aufgestellt. Entlang der Zäune sind Eimer in den Boden eingelassen, in die die Kröten fallen, wenn sie am Zaun lang springen.

Morgens sammeln dann freiwillige Helfer oder Mitarbeiter der Station die Tiere aus den Eimern ein und tragen sie sicher über die Straße. Heute Morgen durften Amelie und ich Krötentaxi spielen und konnten so einigen kleinen, glitschigen Tierchen das Leben retten. Es waren vor allem Erdkröten, die in den Eimern lagen, aber auch ein Bergmolch, dessen orangener Bauch uns sehr beeindruckt hat. So kann der Tag gerne öfter starten.

Dieses kleine Erdkrötenmännchen hat unseren Taxidienst sicherlich gerne in Anspruch genommen. 

Ein märchenhafter Gang durch die Welt der Hornissen

Heute hat Nora Franzmeier ihre Bachelorarbeit auf Haus Heidhorn vorgestellt. Sie hat zur Hornissenausstellung ein Konzept entwickelt und uns alle mit tollen Modellen und Ideen beeindruckt. Ihre Arbeit hat auch die Leute von der Fachhochschule für Design direkt vom Stuhl gerissen, denn sie hat die Auszeichnung zur besten Arbeit des Jahrgangs bekommen.

Ihr Konzept steht unter der Überschrift „Hornisse – Die Geschichte einer Königin“ und soll die Besucher an die Themen Hornisse, Insekten und Insektensterben heranführen. Um das Thema nicht nur durch trockene Sachtexte darzustellen, hat Nora die Lebensweisen der Hornisse als Geschichte einer Königin verfasst und führt den Besucher märchenhaft, aber trotzdem sehr informativ durch die verschiedenen Abschnitte der Ausstellung.

Das Modell weist immer wieder kleine Akzente auf, die das Publikum verständlich an das Thema heranführen. Zum Beispiel werden zur Visualisierung der verschiedenen Schichten im Nest Papierlamellen im Flur aufgehangen, die die einzelnen Schichten veranschaulichen.

Wir waren alle hellauf begeistert von dem Modell und ich hoffe, dass möglichst viel von davon in Zusammenarbeit mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland umgesetzt werden kann.

Naturschutz findet nicht nur draußen statt

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland kümmert sich nicht nur um Projekte im Feld, wie die Amphibienzäune oder um Kartierungen von zum Beispiel Obstwiesen oder Hornissennestern, sondern hat auch sehr viele Angebote im Umweltbildungsbereich (mehr Infos dazu hier https://www.nabu-muensterland.de/).

Unter anderem gibt es ein Wildbienenprogramm für Kindergeburtstage, Schulklassen und Ferienfreizeiten. Für dieses Programm durften Amelie und ich uns ein paar neue Spiele ausdenken. Unsere kreative Ader lief auf Hochtouren und wir sind zu zwei zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen. Bei unseren Spielen muss man nicht nur Denken, sondern darf sich auch austoben und ganz nebenbei kann man eine Menge über Wildbienen und deren Bedeutung für die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaft lernen.

Wir hoffen, dass die Kinder und Jugendlichen, nachdem sie das Spiel gespielt haben, genauso begeistert davon sind wie wir. Falls ihr euch jetzt fragt, was für Spiele wir uns ausgedacht haben, könnt ihr ja einfach euren nächsten Geburtstag als Naturgeburtstag auf Haus Heidhorn feiern, oder an den viele Ferienfreizeiten teilnehmen.

Wildbiene an Krokus (Foto: Ralf Hoge)

#stayhome

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, habe ich keinen Text mehr geschrieben. Das liegt daran, dass ich die momentane Situation sehr ernst nehme, mein Praktikum erstmal abgebrochen habe und zu Hause bleibe. Auf der Station ist auch nicht mehr viel los, es gibt einen wechselnden Schichtplan, damit möglichst wenig Menschen zur gleichen Zeit in den Büros sind. Ich hoffe, dass ich meinen Blog hier vielleicht irgendwann weiterführen kann, doch zurzeit ist das nicht möglich, da ja zu meinen Aufgaben die Begleitung vieler NABU-Veranstaltungen gehört hat.

Ich möchte auch gerne hier nochmal an eure Vernunft appellieren und euch sagen, dass das wichtigste im Moment ist seine sozialen Kontakte, trotz frühlingshaften Sonnenscheines, auf ein Minimum runterzufahren. Helft euren älteren Nachbarn, telefoniert mal mit euren Großeltern und seid für einander da.

Noch nie war zu Hause bleiben und entspannen so effizient wie jetzt, also nutzt die Stunde der Gunst!







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