Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
NaturGenussRoute
Umweltbildung
NABU-Regionalstelle
Naturbeobachtungen
Naturschutz in der Stadt
Presse
Pressearchiv
Mitglied werden
Aktiv sein
Kontakt
Unsere Partner
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Aktionen

Kiebitzschutz: Tipps für Landwirte

Erste Gelege müssen geschützt werden

Der milde Winter und die günstige Witterung führen bei den heimischen Kiebitzen ungewöhnlich früh zu Frühlingsgefühlen. Durchziehende Trupps haben das Münsterland weitestgehend verlassen, so dass nur noch die Revier besetzenden Brutvögel verblieben sind. Nach der Paarbildung sind in diesen Tagen die ersten brütenden Altvögel auf ihren Nestern zu sehen. Bei einer Bebrütungszeit von etwa 28 Tagen überschneidet sich diese Nestphase sehr häufig mit den Arbeitsgängen zur Einsaat von Sommerungen. Übersehene und nicht umgesetzte Gelege werden bei flächiger Bodenbearbeitung vollständig zerstört.

Ohne wirksame Maßnahmen zur Steigerung des Bruterfolges werden wir den Kiebitz  im Münsterland innerhalb der nächsten 10-15 Jahr als heimischen Brutvogel verlieren. Die Situation und Zukunftsprognose für weitere Feldvogelarten, wie Feldlerche, Fasan und Rebhuhn verhält sich ähnlich.

Die Schonung der Erstgelege durch Umsetzen oder Umfahren wird als alleinige Maßnahme nicht ausreichen, den Niedergang dieser gesamten Artengruppe zu verhindern. Für den Kiebitz kann die Verringerung der Gelegeverluste bei der Bodenbearbeitung aber bereits eine Verbesserung des Schlupf- und Bruterfolges bewirken. Das Risiko, dass umsetzte Gelege ausgeraubt werden, liegt beispielsweise lediglich bei etwa 15 %.

In Münster führt die NABU-Naturschutzstation Münsterland in diesem Jahr eine flächendeckende Kiebitzkartierung durch, um die Bestandsveränderung seit der letzten flächendeckenden Erfassung im Jahre 2011 zu überprüfen. Die Zählung der Kiebitze wir lediglich von Wegen durchgeführt, ohne die landwirtschaftlichen Flächen zu betreten. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland bietet aber in Münster an, Kiebitznester nach Einwilligung der Bewirtschafter zu markieren, um sie bei der anschließenden Bodenbearbeitung besser vom Trecker sehen zu können. Interessierte Betriebe können sich direkt an Kristian Mantel wenden (0163 729 6789, k.mantel@nabu-station.de).

Hier finden Sie einen aktuellen Flyer zum bundesweiten Kiebitzschutz des NABU (download, 0,5 MB).

Weitere Informationen und Fördermöglichkeiten finden Sie hier.




Das erste Kiebitznest in Münster: Ohne Gelegeschutz wird es auf dem Maisstoppelacker der kommenden Bodenbearbeitung zum Opfer fallen (Foto: Kristian Mantel).




Suche 

vergebene Aufträge





Spenden Sie für den Schutz unseres Naturerbes !

Die Bewahrung der...



Weidetier-Patenschaften

Die Einrichtung von...



EmsaktionärIn werden !

Ab Spenden in der Höhe...



Treten Sie ein für Mensch und Natur!

Werden Sie...



Nach oben...